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EDU für das Zürcher Holz

Zürcher Holz soll Vorrang haben. Hier gewachsenes Holz soll bei Bauvorhaben eingesetzt werden. Der Kanton Zürich als grosser Bauherr ist gefordert: Er soll als Vorzeige-Beispiel vorangehen und aufzeigen, wie Holz aus Zürcher Wälder bei Bauten eingesetzt wird. Dies schafft Zürcher Arbeitsplätze und erhöht die Wertschöpfung im Kanton Zürich.

Rede von Kantonsrat Michael Welz zu EI 2016/403
von Mo, 24. April 2017

Die EDU steht klar hinter der Forderung von Othmar Hasler und wir möchten dieser Forderung Nachdruck verleihen.

Im Zeitalter von boomenden IKEA-Einkaufszentren welche Import-Möbel zu Dumpingpreisen anbieten und von der Bevölkerung rege besucht werden, bleibt die lokale Wertschöpfung unseres Rohstoffes Holz auf der Strecke. Die letzten Jahrzehnte zeigten, dass immer mehr Sägereien der Region für immer verschwunden sind und es ist absehbar, dass künftig weitere Sägewerke für immer still stehen werden.

Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze

Spannend ist, dass all dies geschieht, obwohl täglich in der Presse und auch hier im Ratssaal die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit postuliert wird und der Kanton und die Politik genau diese Nachhaltigkeit in kreativen Formen vom Bürger verlangen. Selbst die Naturschutzverbände sind über diese zerstörerische Entwicklung stumm. Es kann doch nicht sein, dass bei der gegenwärtigen regen Bautätigkeit der Zürcher Wald unzureichend genutzt wird und ein grosser Teil des geschlagenen Holzes dann noch ins Ausland exportiert wird. Und schlussendlich werden dann bei uns mit importiertem Holz die Konstruktionen und Dachstühle gebaut.

Kanton als gutes Beispiel

Zürcher Holz soll in der Verarbeitung Vorrang haben und in diesem Sinne soll hier gewachsenes Holz bei Bauvorhaben eingesetzt werden. Der Kanton Zürich als grosser Auftraggeber und Bauherr ist da gefordert. Er soll als Vorzeige-Beispiel vorangehen und aufzeigen, wie Holz aus Zürcher Wälder bei Bauten eingesetzt wird. Dies schafft Zürcher Arbeitsplätze und erhöht die Wertschöpfung im Kanton Zürich.

In diesem Sinne wird die EDU diese Initiative unterstützen.

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