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EDU gegen Erotikmesse in Zürich

Die EDU protestiert in aller Form gegen die Anfang Mai geplante Erotikmesse Extasia in Zürich. Es ist weder eine Staatsaufgabe, noch kann der Staat Interesse daran haben, dass sexuelle Praktiken in all ihren Variationen in einem Messegelände propagiert werden, das zu 49 Prozent der öffentlichen Hand gehört.

Erklärung der EDU-Fraktion im Zürcher Kantonsrat von Mo, 31. Januar 2017
Verlesen von Parteipräsident Hans Egli

Am 11. November 2016  informierte das BAG, dass die sexuell übertragbaren Infektionen zunehmen. Die Gonorrhoe (Tripper) nahm gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent zu, die Syphilis um 7 Prozent und die Chlamydien um 5 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass der Kanton Zürich die Gesundheitspräventionskampagnen des Bundes nicht durch schmuddelige Sexmessen torpedieren darf.

Die Extasia Erotikmesse vermittelt alles, nur kein respektvolles, wohlwollendes Bild der Frau. So wird die Frau einzig und allein zum Sexobjekt als Konsumware degradiert. Erniedrigender kann man Frauen fast nicht darstellen. Dass Frauenhandel vor allem von dieser Branche ausgeht ist ein weiteres Argument, um Extasia zu unterbinden. Extasia ist eine Schande für Zürich und nur mit negativen Begleiterscheinungen verbunden.

Die Aussage der Veranstalter, dass Live-Sex auf den Nebenbühnen toleriert wird, belegt die Niveaulosigkeit dieser unnötigen Messe.

Frauen und Herren Regierungsräte, nehmen Sie Ihre Verantwortung war, und agieren Sie im Interesse eines verantwortungsvollen Kantons Zürich, und verhindern sie die Extasia.

abgelegt unter:
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