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EDU ist empört über Zürcher Nationalratskandidat

Die EDU verurteilt die menschenverachtende Haltung des Zürcher Nationalratskandidaten der Unabhängigkeitspartei Remo Senekowitsch, welche er in einem Tweet zum Ausdruck bringt. Sie verkleidet sich als libertär, schützt aber im Grunde einzig das Recht des Stärkeren. Für die EDU hat der Schutz von Minderjährigen Priorität. Gerade sie müssen vor hinterhältigen, niederträchtigen und egoistischen Erpressern geschützt werden. Die EDU erwartet von Senekowitsch eine Entschuldigung.

Medienmitteilung von Fr, 20.9.2019

Laut «20 Minuten» veröffentlichte ein Mann private Nacktbilder einer 14-jährigen Finnin ohne deren Einverständnis auf einem Pornoportal, auf dem auch der vollständige Name des Mädchens stand. Das Mädchen beging Selbstmord. Am 16. September verurteilte das Zürcher Obergericht den 31-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten. Die Strafe wird zugunsten einer ambulanten Behandlung aufgeschoben.

Nun argumentiert der Zürcher Nationalratskandidat der Unabhängigkeitspartei Remo Senekowitsch auf Twitter, dass der Mann gegen kein einziges liberales Gesetz verstossen habe. Lügen seien von Redefreiheit gedeckt und es wäre Zensur, würde man das Verbreiten von Sex-Fotos verbieten. Körper und Eigentum des Mädchens seien unversehrt geblieben, also habe sich der Staat herauszuhalten – Freispruch.

  1. Kinderpornographie sei laut Senekowitsch nur insofern verboten, als sie gegen den Willen der Kinder geschehe. Hier habe das Mädchen aber freiwillig Fotos von sich selber gemacht und diese weitergegeben. Die schützenswerte sexuelle Integrität einer Minderjährigen wird zerstört und zugunsten einer kranken Haltung gerechtfertigt.
  2. Dass der Verurteilte das Mädchen erpresste und gegen Treu und Glauben verstiess, als er die Fotos ohne Einwilligung veröffentlichte, lässt Senekowitsch kalt.
  3. Auch dass der Mann das Mädchen angelogen hat, um zu Sexbildern zu kommen wertet der Nationalratskandidat der UP als «Redefreiheit». Als ob unsere Verfassung die Lüge als Grundrecht schützen würde!

Die EDU ist ob einer derart menschenverachtenden Argumentation empört und erwartet von Senekowitsch eine Entschuldigung.

Für Auskünfte:
Kantonsrat Hans Egli, Parteipräsident, Nationalratskandidat 076 526 79 26

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