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Kanton Zürich Text-Bild

EDU Magazin

EDUZH-Standpunkt 7/8 2017

Oberlandautobahn – Aorta für das Zürcher Oberland

 

Die Rede in schriftlicher Form

Keine Besserstellung von Sozialhilfebezügern gegenüber Arbeitenden

Erotikmesse – Nein danke!

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EDU sagt ja zu den drei kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 21. Mai

Der ehemalige Kantons- und Bildungsrat Hanspeter Amstutz aus Fehraltorf argumentierte sachkundig und engagiert für die Fremdspracheninitiative. Die Delegierten der EDU folgten ihm und beschlossen einstimmig die Ja-Parole. Weniger eindeutig votierten die Delegierten für die neue Rechtsform von KSW und IPW.

Kantonsspital und Psychiatrie Winterthur

Die Umwandlung des Kantonsspitals Winterthur in eine AG befürworteten die Delegierten mit 17 Ja, 9 Nein bei 1 Enthaltung. Die grössere unternehmerische Flexibilität  verbunden mit kürzeren Entscheidungswegen überzeugte die Mehrheit. Zudem überwog die Ansicht, dass die Betreibung eines Spitals keine staatliche Kernaufgabe sei. Ferner sprach auch der Rollenkonflikt des Kantons für ein Ja zum Gesetz. Denn der Kanton setzt sowohl die Rahmenbedingungen für den Betrieb von Spitälern fest. Dazu gehören Anzahl Spitäler, Leistungsaufträge, Vergütungen und Kontrollen. Und gleichzeitig betreibt der Kanton eigene Spitäler.

Für die Minderheit ist das Gesetz nicht nötig. Das KSW ist bei Patienten und Personal beliebt. Es erbringt hervorragende gesundheitliche Dienstleistungen und ist ein verlässlicher Arbeitgeber. Zudem ist es auch wirtschaftlich erfolgreich. Warum also daran etwas ändern? Ferner befürchtet die Minderheit, dass die Umwandlung in eine AG der erste Schritt zur Privatisierung sei. An einem erfolgreichen Spital seien auch chinesische Investoren interessiert. Die Gewinnmaximierung verschiebe aber den Fokus des Spitals weg vom Patienten hin zum Aktionär.

Die Umwandlung der IPW in eine AG befürworteten 15 Delegierte bei 12 Nein und 1 Enthaltung.

Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule»

Die Argumente von Bildungspolitiker und Sek-Lehrer Hanspeter Amstutz fanden bei den Delegierten Zustimmung. Mit 27 Ja fiel die Ja-Parole einstimmig. Die Ergebnisse des frühen Fremdsprachenunterrichts mit zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe sei katastrophal: riesiger Aufwand und kein vergleichbarer Ertrag. Aus diesem Grund hätten die Lehrer diese Initiative für eine Fremdsprache an der Primarschule lanciert. Studien geben den Lehrern nun Recht. Sowohl Frühenglisch wie auch Frühfranzösisch sind ein Flop. Die realitätsfernen Versprechen der Bildungspolitiker und die Erwartungen der Eltern konnten bei weitem nicht erfüllt werden.

Dazu kommt, dass die Sprachlektionen die MINT-Fächer sowie Handarbeit und Realien verdrängten.  Dies sehr zum Nachteil von handwerklich begabten Schülern. Zudem seien diese Fächer gerade für den angewandten Deutschunterricht unerlässlich. Schliesslich kritisierte Amstutz, dass durch zwei Fremdsprachen die Deutschkenntnisse unter Druck geraten. Gerade in Klassen mit fremdsprachigen Kindern führen zwei Fremdsprachen zum Sprachenchaos. Es braucht ein solides Fundament in Deutsch – sowohl für das Lernen von Fremdsprachen als auch für den Schulerfolg in allen anderen Fächern.

Zum Wohl von Schülern, Lehrern und Eltern brauche es einen Fremdsprachenunterricht, der sich an der Realität im Klassenzimmer orientiere. Das erfordere ein Ja zur Spracheninitiative. Die Delegierten der EDU – die meisten Eltern – pflichteten Amstutz’s  Ausführungen aus eigener Erfahrung bei.

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