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EDU sagt Ja zur Limmattalbahn

Warum die EDU die neue Bahn von Zürich-Altstetten bis nach Killwangen im Kanton Aargau unterstützt.
 EDU sagt Ja zur Limmattalbahn

zvg: limmattalbahn.ch

Medienmitteilung zur Volksabstimmung vom 22. November 2015

Das Limmattal verzeichnet in den letzten Jahren ein massives Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum. Alleine zwischen 2008 und 2012 wuchs die Bevölkerung um rund 20%. In der Raumentwicklungsstrategie wird davon ausgegangen, dass bis 2050 die Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzahl bis um einen Drittel weiterwachsen dürfte. Aus diesem Grund sieht die EDU die Notwendigkeit für das Projekt der Limmattalbahn. Es freut uns auch, dass nicht nur eine Bahnvorlage, sondern auch die notwendigen Anpassungen am Strassennetz für einen besseren Verkehrsfluss getätigt werden. Dieser Ausbau ist jedoch nicht gratis und kostet den Kanton insgesamt 646,6 Mio. Franken. Daneben beteiligt sich der Bund mit 66,7 Mio. und der Kanton Aargau mit 178 Mio. Franken.

Limmattalbahn entlastet ÖV und Strasse

Die Gegnerschaft aus dem Limmattal befürchtet durch die neue Tramlinie von Zürich-Altstetten bis nach Killwangen im Aargau eine weitere Bevölkerungszunahme und mehr Lärm. Diese Sorge ist nicht ganz von der Hand zu weisen, weil attraktive ÖV-Verbindungen Wohnbevölkerung und Unternehmen anziehen. Allerdings kann diesem Einwand entgegengehalten werden, dass das Limmattal ein sehr hohes Entwicklungspotenzial hat und mit oder ohne Bahnerschliessung weiterwachsen wird. Die Strassen sind bereits heute überlastet und auch das öffentliche Verkehrsnetz stösst an seine Grenzen. Die Limmattalbahn fängt diese Entwicklung auf und entlastet Schiene und Strasse. Denn die Limmattalbahn wird das ÖV-Angebot im Limmattal erheblich verbessern. Sie übernimmt eine andere Funktion als die S-Bahn: Letztere ist ein Grobverteiler in die Agglomerationen. Die Limmattalbahn hingegen ist ein schneller Feinverteiler mit Haltestellen ca. alle 500 Meter.

Bequem, sicher und pünktlich

Zudem ist diese Stadtbahn vor allem für Familien mit Kinderwagen oder für gehbehinderte Menschen sicherer und bequemer als ein Bus, da sie ruhiger fährt. Apropos Bus: Die Limmattalbahn kann pro Fahrt zwei- bis dreimal mehr Fahrgäste transportieren als ein Bus.

Ferner fährt die neue Stadtbahn auf über 90 Prozent der Strecke auf einer eigenen Spur und wird so den Strassenverkehr nicht behindern. Deshalb ist sie selbst zu Zeiten mit dem höchsten Verkehrsaufkommen oder bei Verkehrsbehinderungen auf der Strasse pünktlich am Ziel

In Anbetracht dieser Überlegungen und dass das Limmattal zur Stadtzürcher Agglomeration mit sehr vielen Arbeitsplätzen gehört, unterstützt die EDU die Limmattalbahn als wichtige zukunftsweisende Verkehrserschliessung.

Auskunft

Michael Welz, Kantonsrat, Tel. 079 388 90 89
Peter K. Meier, Kantonsrat, Tel. 079 341 01 12

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