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Kanton Zürich Text-Bild

EDU Magazin

Oberlandautobahn – Aorta für das Zürcher Oberland

 

Die Rede in schriftlicher Form

Keine Besserstellung von Sozialhilfebezügern gegenüber Arbeitenden

Erotikmesse – Nein danke!

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EKZ sollen Wasserkraftwerke kaufen

Die EDU attestiert der EKZ-Führung in einem schwierigen Umfeld einen guten Geschäftsgang mit einem ansehnlichen Unternehmensgewinn von 35 Mio. Franken erwirtschaftet zu haben. Wir attestieren auch die zuverlässige Energieversorgung und auch die hervorragende Netzinfrastruktur. Auch haben die Elektrizitätswerke in einem schwierigen Umfeld wiederum 50 Mio. Franken in die Netzinfrastruktur investiert. Dafür bedanken wir uns herzlich. Es ist jedoch eine Tatsache, dass der Stromhandel heute besser dasteht als die Stromproduzenten. Die EDU hat aber auch einige Kritikpunkte und Wünsche anzubringen.

Rede der  EDU vom 25. April 2016 zum Geschäftsbericht der EKZVon Michael Welz, Oberembrach

Im letzten Jahr haben sie die Mehrheitsbeteiligung an ihrem 12. Windpark erworben. Sie verfügen nun über Mehrheitsbeteiligungen an sechs Windparks in Deutschland, fünf in Frankreich und einem in Portugal.

Genau hier liegt der Punkt: Die EKZ haben rund 300 Mio. Franken, also die Einnahmen aus dem Stromverkauf im Kanton Zürich in ausländische Beteiligungen investiert und daneben stehen heute Schweizer Wasserkraftwerke zum Verkauf. Wir alle profitieren von den Einspeisevergütungen der Nachbarländer, billigem Braunkohlenstrom und erhalten dadurch Strom zum Dumping-Preis. Die Folge davon: Unsere Wasserkraftwerke gehen derweil den Bach hinunter.

Die EDU versteht, dass die EKZ sich im wirtschaftlichen Umfeld der Strommarktliberalisierungs-Dummheit behaupten und ihre Konkurrenzfähigkeit beweisen müssen.

Wir verlangen jedoch eine sofortige Kehrtwende bei den zukünftigen Investitionen. Wir verlangen von den EKZ den Erwerb von Beteiligungen an Schweizer Wasserkraftwerken.

Der Bevölkerungsreichste Kanton, der Kanton mit dem grössten Stromverbrauch soll die Gunst der Stunde nutzen und zum Verkauf stehende Wasserkraftwerke erwerben. Die politisch motivierte Stromsubventionierung Deutschlands ist lediglich ein Kartenhaus, dessen Einsturz nur eine Frage der Zeit ist.

Die EDU will nicht mehr länger zusehen, wie die EKZ Investitionen im Ausland tätigen und unsere Wasserkraftwerke vor die Hunde gehen.

Es ist uns bewusst wie die Reaktion auf unsere Vorschläge lauten werden: Man muss die Strompolitik nicht kleinräumig-schweizerisch oder gar kantonal betrachten, sondern im Kontext des europäischen Strommarktes sehen. Genau diese Haltung killt unsere ureigene Wasserkraft. Wir dürfen nicht länger zusehen wie unsere Wasserkraftwerke verscherbelt werden und womöglich zu einem Spottpreis schlussendlich in ausländische Hände gelangen.

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