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Erfolg für die EDU: Fischzucht in der Landwirtschaftszone

Ausgangslage dieses Postulats ist die steigende Nachfrage nach Schweizer Fisch, nicht zuletzt infolge der Überfischung der Weltmeere. Da bis jetzt das gewerbliche Halten von Fischen als landwirtschaftlicher Produktionszweig in der Landwirtschaft nicht geregelt ist und der Bund die Entscheidungskompetenz den Kantonen zubilligt, möchten wir in einem Bericht dargelegt haben, welche Auflagen und Bedingungen Landwirte erfüllen müssen, die in die Fischzucht als Betriebszweig einsteigen wollen. Wir wollen ein Bekenntnis der Verwaltung zu Landwirtschaftsbetrieben die in die Fischzucht einsteigen wollen. Wir wollen allgemeingültige Richtlinien die für jeden Betrieb verbindlich sind und nicht bei jedem Bau- oder Umnutzungsgesuch neu verhandelt werden müssen.

Von Hans Egli, Kantonsrat, Steinmaur

Neue Fischzuchten funktionieren nach dem Aquaponic System, das bedeutet, dass das Wasser in einem Kreislauf gereinigt wird und der Wasserverbrauch dank dem Kreislaufsystem auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Eine Fischproduktion in geschlossenen Kreislaufanlagen ermöglicht so eine effiziente Produktion ohne Beeinträchtigung der Umwelt. Die Landwirtschaftlichen Betriebe verfügen bereits über große Teile der  benötigten Infrastruktur um diesen Betriebszweig zu betreiben.

Zusammengefasst kann man sagen, die Fischzucht in der Landwirtschaft ist Nachhaltig, hat eine gute Ökobilanz, ist regional, entlastet die Weltmeere und ermöglicht der Landwirtschaft in einem Marktsegment aktiv zu produzieren, in dem eine Nachfrage besteht und keine Überproduktion herrscht..

Das Postulat wurde am Montag, 14. September mit 144:22 überwiesen.

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