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Kanton Zürich Text-Bild

EDU Magazin

EDUZH-Standpunkt 7/8 2017

Oberlandautobahn – Aorta für das Zürcher Oberland

 

Die Rede in schriftlicher Form

Keine Besserstellung von Sozialhilfebezügern gegenüber Arbeitenden

Erotikmesse – Nein danke!

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Grundsätzlich untauglich: EDU lehnt Lehrplan 21 ab

Fazit nach der Lektüre der 516 Seiten des Lehrplans 21: Der Lehrplan ist total überfrachtet mit einer Fülle von wolkigen, unkonkreten Zielen und banalem Geschwätz. Im Gegensatz zur «grundsätzlich positiven» Bewertung durch die Zürcher Regierung erachtet die EDU den Lehrplan 21 als grundsätzlich untauglich für den Unterrichtsalltag. Unsere Empfehlung: Kürzung auf 20 Prozent des jetzigen Umfangs, alle beschreibende Theorie und Einleitungen streichen, alle nicht messbaren Kompetenzen streichen, alle unklaren Kompetenzen streichen, Konzentration auf wesentliche, konkrete und präzise Kompetenzen.

Was der LP 21 können sollte

Das Ziel des LP21 sieht die EDU darin, Schülerinnen und Schülern anzuleiten, selbständig zu denken und zu handeln (Mündigkeit) und ihnen jene Kompetenzen beizubringen, die sie befähigen als Schulabgänger selbstverantwortlich und erfolgreich eine Berufslehre oder Mittelschule abschliessen können. Darum soll der LP21 Lehrerinnen und Lehrern klare, präzise und verständliche Aufträge geben, was das für die einzelnen Fachbereiche konkret bedeutet. Dabei sollen sie eine möglichst grosse Methoden- und Lehrmittelfreiheit haben.

Ein Schreckensgespenst für gutes, verständliches Deutsch

In dieser Hinsicht erfüllt der LP21 unsere Erwartungen nicht. Er ist zu umfangreich, langfädig, kompliziert, schwülstig und unverständlich formuliert, so dass inhaltlich wenig Konkretes herauskommt. Ein Schreckensgespenst, wenn dies als Muster für Stil und verständliches Deutsch gelten sollte. Zudem sind die Ziele/Kompetenzen unrealistisch breit und im Einzelfall meist oberflächlich: Der LP21 will in der Breite zu viel und in der Tiefe zu wenig. Das führt dazu, dass die Schülerinnen und Schüler von allem ein bisschen etwas können aber nichts wirklich beherrschen, geschweige denn verstehen warum etwas so und so funktioniert. Der Leser des LP21 wird gelangweilt mit banalen, unwesentlichen Beschreibungen vor allem in den einleitenden Kapiteln. Es wird nicht ersichtlich, warum dies alles wichtig und nötig ist und folglich ist es überflüssig und kann wegfallen.

Wie weiter?

Wir schlagen eine Kurzversion des LP21 vor: Kürzung auf 20 Prozent des jetzigen Umfangs, alle beschreibende Theorie und Einleitungen streichen, alle nicht messbaren Kompetenzen streichen, alle unklaren Kompetenzen streichen, Konzentration auf wesentliche, konkrete und präzise Kompetenzen. Vertiefende Theorien etc. gehören - wenn schon - in den Anhang. Allerdings sollten sie dann begründen und nicht bloss Banalitäten beschreiben und behaupten wie in diesem Entwurf.

Hier können Sie die ausführliche Antwort der EDU auf den Lehrplan 21herunterladen.

abgelegt unter:

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