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Herbe Niederlage für die Ehe

Die natürliche Ehe, als Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau, findet beim Zürcher Stimmvolk keinen Rückhalt. Nur gerade 19 Prozent der Abstimmenden stellten sich am 27. November 2016 hinter die Ehe. Mit dem Abstimmungsergebnis ändert sich nichts am Ist-Zustand. Der Kampf für die natürliche Ehe als wichtigste Zelle einer gesunden Gesellschaft geht für die EDU weiter.

Medienmitteilung der EDU Kanton Zürich zum
Abstimmungsresultat der Volksinitiative «Schutz der Ehe»

Es ist zu befürchten, dass nach der Demontage des Familienbegriffs nun auch der Ehebegriff demontiert wird. Den links-liberalen Kräften, welche systematisch alle tragenden gesellschaftlichen Werte zerstören und unter Mithilfe der Medien den Zeitgeist prägen, ist es einmal mehr gelungen, die Institution der Ehe zu schwächen. Das Zürcher Stimmvolk hat es verpasst, "stopp" zu sagen und den wertezersetzenden Bestrebungen einen Riegel zu schieben.

Die erklärten Gegner der Ehe finden sich in linksextremen, ultraliberalen, feministischen und atheistischen Kreisen. Mit ihrer largen Haltung haben es zahlreiche, auch staatstragender Parteien versäumt, sich für die Ehe als Institution stark zu machen. Die Kirchen haben geschwiegen oder durch einzelne Exponenten gar den Gegnern der Ehe geholfen.

Die CVP des Kantons Zürich hat sich einmal mehr humanistisch-liberal und nicht christlich positioniert. Die EVP des Kantons Zürich war in sich gespalten und entschloss sich, die Gegner zu unterstützen. Einmal mehr haben sich nur die SVP und die EDU für eine wertkonservative Politik stark gemacht.

Mit dem Abstimmungsergebnis ändert sich nichts am Ist-Zustand. Der Kampf um die natürliche Ehe als wichtigste Zelle einer gesunden Gesellschaft geht für die EDU weiter.

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