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Kanton Zürich Text-Bild

Abstimmung

EDU Magazin

EDU ZH-Standpunkt 2/2021

Menschenhandel im Rotlichtmilieu der Stadt Zürich

Begleiteter Suizid in öffentlichen Institutionen

Haben wir ein Problem mir der Meinungsfreiheit?

Familien-Initiative

Eingereicht am 28.3.2019

Argumentarium

Zürcher Babyfenster

Babyfenster Zollikerberg

Zürcher Babyfenster Spital Zollikerberg

Kantonsrat zeigt kein Herz für Familien

Die Initiative der EDU «Mehr Geld für Familien» will die Kinderzulagen von Fr. 200.- auf Fr. 300.- und der Ausbildungszulagen von Fr. 250.- auf Fr. 375.- erhöhen. Der Kantonsrat hat dieses Vorhaben heute mit 98:72 Stimmen abgelehnt. Somit wird das Zürcher Stimmvolk bereits am 13. Juni über die Initiative befinden.

Man kann davon ausgehen, dass das Wohl der Familien dem Volk näher liegt als den rechten Politikern, die sich heute mehr den Unternehmen als den Familien verpflichtet sahen. Denn das Stimmvolk weiss, dass die laufend wachsenden Lebenshaltungskosten die wirtschaftliche Existenz vieler Familien gefährden. Die Familienzulagen sind im Kanton Zürich seit 12 Jahren nicht mehr angepasst worden, weshalb nun eine grössere Anpassung gerechtfertigt ist.

Gemäss «Zürcher Kinderkosten-Tabelle» der Bildungsdirektion kostet ein Kind je nach dessen Alter und Grösse der Familie zwischen Fr. 900.- und Fr. 1800.- pro Monat. Auch eine erhöhte Familienzulage deckt nur einen geringen Anteil der effektiv anfallenden Kosten ab.

Der Kanton Zürich, der im Ranking nur auf Platz 20 steht, kann mit der Annahme der Initiative zu einem familienfreundlichen Kanton werden, wie beispielsweise Zug, Basel-Stadt und einige welsche Kantone, die Familienzulagen in der gleichen Grössenordnung gewähren.

Familienzulagen sind gerecht, weil sie kein Familienmodell benachteiligen, sondern allen Familien einen wichtigen Beitrag an die anfallenden Kinderkosten leisten.

Zur Erhöhung der Familienzulagen könnten nach bisheriger gesetzlicher Regelung die Arbeitgeberbeiträge in die Familienausgleichskassen von 1,2% um 0,5% auf 1,7% erhöht werden. Der Initiativtext gibt jedoch keinen Finanzierungsmechanismus vor, weshalb auch jede andere Finanzierungsart möglich wäre.

Auskünfte: Alt Kantonsrat Heinz Kyburz, 076 477 26 49

Parteisekretariat

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