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Nein zu «Schienen für Zürich»

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Die EDU lehnt die Volksinitiative «Schienen für Zürich» klar ab. Der aufgegleiste Ausbau durch den Bund soll erstmal fertig gestellt werden, bevor der Kanton Zürich auf eigene Kosten Schienen verlegt. Die absehbaren Verbesserungen durch den laufenden Ausbau sollen ihre Wirkung zeigen können. Sollten sie nicht genügen, kann Effretikon—Tössmühle imm noch auf vier Gleise ausgebaut werden.

Nein zu «Schienen für Zürich»

Schienenführung Zürich-Effretikon-Winterthur

Die Delegierten der EDU lehnen mit deut-licher Mehrheit die Volksinitiative «Schienen für Zürich» ab.

Die Initiative will den Kapazitätsengpass der Bahnstrecke Zürich–Winterthur beheben. Dazu soll die Strecke durchgehend auf vier Gleise ausgebaut werden. Die Kosten von 520 Mio. Franken soll der Kanton Zürich übernehmen.

Für die EDU ist der Bedarf für mehr Kapazität auf dieser Strecke unbestritten. Seitdem die Volksinitiative eingereicht worden ist, hat der Bund Ausbauten beschlossen, da dieses Schienennetz ja in seinen Aufgabenbereich fällt. Die Leistungsfähigkeit der Strecke Winterthur–Zürich wird damit bis 2018 deutlich verbessert – auch ohne den Ausbau auf vier Gleise zwischen Effretikon und Tössmühle, wie von der Initiative gefordert.

Würde die Initiative angenommen, müsste der Kanton Zürich den Ausbau der ganzen Linie selber bezahlen oder im besten Fall einen wesentlichen Teil davon.

Brüttener Tunnel

Im Rahmen der Bahn 2030 beabsichtigt der Bund zudem, die Strecke Zürich–Winterthur durch den Brüttener Tunnel weiter auszubauen. Würde die Initiative angenommen, wäre das wohl das Ende dieses Projekts.

Einen Schritt um den andern

Die EDU-Delegierten teilen die Meinung von Regierung und Kantonsratsmehrheit, dass es klüger ist, den bereits laufenden oder geplanten Ausbau bis 2018 abzuschliessen. Sollte es sich erweisen, dass die Verbesserungen nicht genügen, kann Effretikon–Tössmühle immer noch ausgebaut werden.

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