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Nein zur Volksinitiative «Für faire Ferien» vom 27. November 2011

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Die EDU sagt Nein zu einer teuren Ferienlösung für die kantonale Verwaltung.

Von Kantonsrat Heinz Kyburz, Männedorf

3. Nein zur Volksinitiative «Für faire Ferien»

Die Initianten wollen, dass künftig alle kantonalen Angestellten, also auch die über 20-jährigen bis 49-jährigen, mindestens 5 Ferienwochen erhalten Es trifft zu, dass die öffentlichen Dienste hinsichtlich der Anstellungsbedingungen nicht immer mit der Privatwirtschaft mithalten können. Aufgrund der kantonalen Finanzlage war es in den vergangenen Jahren oft nicht möglich, den Teuerungsausgleich oder angemessene Beförderungen zu gewähren.

Dennoch verfügt der Kanton über sehr fortschrittliche Gleitzeitund Überzeitbestimmungen, die es den kantonalen Angestellten ermöglichen, Überzeit mit zusätzlichen Freitagen abzugelten. Wer viel arbeitet, kann so oft 5 oder mehr Wochen Urlaub nehmen. Zudem gewährt der Kanton grosszügige Urlaube für private Angelegenheiten (z.B. Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Jugend+Sport- Kurse usw.) Es ist deshalb nicht zielführend, wenn die kantonalen Angestellten in diesem Bereich weiter entlastet werden.

Die mit der Initiative verbundenen jährlichen Mehrkosten von 44 Mio. Franken (1 Steuerprozent) können zweckdienlicher zur Finanzierung des Teuerungsausgleichs und laufender Beförderungen verwendet werden. Eine grosse Mehrheit der EDU-Delegierten sagt deshalb Nein zur Volksinitiative.

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