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Kanton Zürich Text-Bild

EDU Magazin

EDUZH-Standpunkt 7/8 2017

Oberlandautobahn – Aorta für das Zürcher Oberland

 

Die Rede in schriftlicher Form

Keine Besserstellung von Sozialhilfebezügern gegenüber Arbeitenden

Erotikmesse – Nein danke!

Zürcher Babyfenster

Babyfenster Zollikerberg

Zürcher Babyfenster Spital Zollikerberg

Mit dem Richtplan die nachhaltige räumliche Entwicklung steuern

Die EDU dankt allen Beteiligten die an der Richtplanvorlage mitgearbeitet haben, sie haben eine hervorragende Vorarbeit geleistet. Für die EDU steht fest: Abgesehen von wenigen Ausnahmen lässt sich mit dem bereinigten Richtplan im Kanton Zürich gut Leben!
Mit dem Richtplan die nachhaltige räumliche Entwicklung steuern

Kantonsrat Michael Welz

Im Gegensatz zum Richtplan von 1995 beinhaltet der heutige Richtplan einen sorgfältigeren Umgang mit der noch unbebauten Fläche. Masshalten ist angesagt. Die EDU hat Mass gehalten, auch wenn wir nicht oft den Ausschlag geben konnten.

Interessen abgewogen

Die EDU hat in der Richtplanberatung die verschiedenen Interessen gegeneinander abgewogen. Wir haben in der Entscheidungsfindung den Bedarf an Grundfläche für die Wohnbevölkerung, für das Gewerbe und für die Verkehrserschliessung gegenüber der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion sorgfältig abgewogen. Uns ist der Erhalt von wertvollem Kulturland FFF wichtig. Egoistische Ziele und einen nimmersatten Wachstumswahn auf Kosten unserer Fruchtfolgefläche lehnte die EDU entschieden ab.

Deshalb sind wir bei einzelnen Karteneinträgen von der bürgerlichen Meinung abgewichen. Insbesondere bei der Ausscheidung von Siedlungsfläche für die Wohnzone haben wir in den einzelnen Gemeinden eine Güterabwägung zwischen vorhandener unbebauter Siedlungsfläche und der Bodenklassierung der neu zugeteilten Siedlungsfläche gemacht. Bei den neuen Siedlungsflächen wurde aus unserer Sicht, die wertvollen Böden teilweise zuwenig gewichtet und geschützt. Einige Flächeneinträge gehen über die Notwendigkeit hinaus.

Raumsicherung für das Gewerbe

Die EDU konnte entgegen der linken Ratsseite mit gutem Gewissen einige neue Siedlungsgebietseinträge ablehnen, da wir ja auch die Masseneinwanderungsinitiative unterstützt haben, sowie schon viel früher die Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit Entschiedenheit ablehnten.

Der Raumsicherung für das Gewerbe haben wir für notwendig erachtet und somit der Schaffung von Arbeitsplätzen mehrheitlich zugestimmt. Es ist uns wichtig, dass in Zukunft Arbeitsplätze vor Ort also dezentral geschaffen werden und nicht alle Arbeitnehmer vom Land in die Agglomeration zur Arbeit fahren müssen.

Naturschutz: pragmatisch statt ideologisch

Nicht nur bezüglich Siedlungsfläche, auch beim Naturschutz ist es der EDU wichtig, dass mit den Ressourcen sorgfältig umgegangen wird. Viele Forderungen der Grünen, GLP und SP im Landschafts- und Naturschutz waren überrissen und zeigen den nimmersatten Hunger und kompromisslosen Einsatz der sogenannten Naturschützer. Die EDU begrüsst einen massvollen Naturschutz, sieht aber den Menschen und die nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung auch als Teil der Natur. Wir tun gut daran, wenn wir in Zukunft über den Tellerrand des gefüllten Tellers blicken!

Nicht alle Strassen die im bereinigten Richtplan aufgeführt sind, werden je gebaut. Jedem Eintrag stehen vor einer Realisierung noch weitere Hürden bevor. Etliche werden aufgrund des Widerstandes der Bevölkerung wohl nie gebaut. Hier hätte es aus unserer Sicht noch weiteres Entschlackungspotential. Wir denken da zum Beispiel an die äussere Nordumfahrung.

Bestehende Infratsturkur ausbauen statt neue schaffen

Für die EDU bleibt weiterhin die Zielrichtung bestehen, Ausbau bestehender Infrastruktur vor Landverschleiss durch Neubau neuer Streckenführungen.

Erfreut sind wir, dass der Flughafen Dübendorf für aviatische Zwecke weiterhin zur Verfügung stehen soll und dem Bund auch bezüglich Inovationspark ein Signal aus Zürich gesendet wird.

Wir werden dem bereinigten Richtplan zustimmen. Wir hoffen, dass hiermit dem Kanton für die nächsten 15 Jahre eine verbindliche Planungssicherheit erteilt wurde.

Wir wünschen unserem Baudirektor alles Gute bei der inneren Entwicklung unseres Kantons.

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