Direkt zum InhaltDirekt zur Navigation

Kanton Zürich Text-Bild

EDU Magazin

Oberlandautobahn – Aorta für das Zürcher Oberland

 

Die Rede in schriftlicher Form

Keine Besserstellung von Sozialhilfebezügern gegenüber Arbeitenden

Erotikmesse – Nein danke!

Zürcher Babyfenster

Babyfenster Zollikerberg

Zürcher Babyfenster Spital Zollikerberg

Sexuelle Aktivitäten auf öffentlichen Badeplätzen sowie pornografische «Gesundheitsförderung»

Immer mehr Personen im Kanton Zürich sind verärgert und stören sich an dem zunehmenden Ausmass von sexuellen Aktivitäten auf öffentlichen Badeplätzen. Der Bericht des Tagesanzeigers vom 12. Mai 2014 weist auch auf den Ärger von Eltern hin, die sich mit ihren Kindern nicht mehr an die Werdinsel getrauen. Die Werdinsel ist kein Einzelfall im Kanton Zürich. Auch an anderen Orten zeigt sich eine ähnlich Problematik.

Anfrage an den Regierungsrat
Von Michael Welz (EDU Oberembrach), Hans Egli (EDU Steinmaur)
Mo, 19. Mai 2014

Die neueste HIV-Präventionskampagne des Bundes zeigt Sex-Werbespots am Fernsehen. Über 40 Sekunden zeigen sich kopulierende Paare und eine Sadomaso-Frau bei verschiedensten Sexpraktiken. Juristisch gesehen mag es vielleicht nicht pornografisch sein, doch im Empfinden vieler Menschen dagegen schon. Insbesondere da der Clip ohne Altersbeschränkung auch für Kinder und Jugendliche frei zugänglich ist und eine gekürzte Fassung zu einer Zeit im Fernsehen ausgestrahlt wird, zu der viele Kinder noch nicht im Bett sind.

Die Sex-Bilder der Plakatkampagne verletzen die Scham von vielen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Die Sex-Werbespots sowie die  Plakatkampagne führen dazu, dass das Schamgefühl der Bevölkerung tendenziell eher abnimmt und dadurch auch sexuelle Aktivitäten in der Öffentlichkeit eher praktiziert werden.

 In diesem Zusammenhang bitten wir den Regierungsrat um die Beantwortung der nachfolgend aufgeführten Fragen:

  1. Ist der Regierungsrat auch der Ansicht, dass sexuelle Handlungen nicht auf einen öffentlich zugänglichen Ort gehören?
  2. Was unternimmt der Regierungsrat gegen sexuelle Auswüchse in der Öffentlichkeit? Konkret z.B. auf der Werdinsel?
  3. Ist der Regierungsrat auch der Ansicht, dass die Aidsprävention des Bundes das tolerierbare Ausmass überschreitet?
  4. Widersprechen die Sex-Clips des BAG nicht in krasser Weise der Kampagne von Pro Juventute gegen Sexting?
  5. Was haben diese pornografischen Plakate mit expliziten Sexszenen und der noch skandalösere Videoclip mit Gesundheitsförderung zu tun?
  6. Was unternimmt der Regierungsrat, dass die mit Steuergeldern finanzierten HIV-Präventionssexszenen nicht mehr ausgestrahlt werden und an dieser Stelle eine HIV-Kampagne geführt wird, die dem Kindesschutz und dem Schamgefühl der Bevölkerung gerecht wird?
  7. Ist der Regierungsrat auch der Ansicht, dass eheliche Treue nach wie vor die beste Aidsprävention darstellt, diese Präventionsmassnahme jedoch vom BAG ignoriert wird?

 

 

Sekretariat

Bürglistrasse 31
Postfach 248
8408 Winterthur

Tel. 079 216 03 16
E-Mail-Adresse_verd
@EDU_ZH

IBAN: CH35 0900 0000 8003 7173 6
(PC-Konto: 80-37173-6)

« Juni 2017 »
Juni
MoDiMiDoFrSaSo
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930