Direkt zum InhaltDirekt zur Navigation

Wappen Meilen

Bezirk Meilen

Navigation
Navigation

Portrait im TA

Portrait der EDU für den Tages-Anzeiger

von Heinz Kyburz, 6. August 2009

Sie ist zu klein, um über sie zu schreiben, und zu gross, um sie zu ignorieren. Dies ist das Dilemma der Journalisten, wenn es um die  Eidgenössisch-Demokratische Union geht. Die EDU gerät aber immer wieder in die Schlagzeilen, weil sie gegen den toleranten Zeitgeist auch in gesellschaftspolitischen Fragen eine klare Position einnimmt. So setzt sie sich für die Stärkung der christlichen Leitkultur und die biblischen Werte ein.

In einer von einem liberalen Geist geprägten Gesellschaft nimmt die EDU mit ihrer christlich motivierten, wert-konservativen Haltung einen wichtigen Gegenpol wahr. Denn die individuelle Freiheit, als politisches Leitmotiv, hat ihre Schattenseiten. Oft ist der Mensch selber das Opfer einer liberalen Gesellschaftsordnung, die wenig Schutz bietet und sich nicht wirklich für Recht und Ordnung einsetzt. Oft geht dies einher mit einer passiven Haltung gegenüber Abtreibungen, Suizidhilfe, Süchten, Nöten, sexuellen Perversionen usw.

Wer sich also in der EDU engagiert, tut dies zum Wohl der Menschen und unserer Gesellschaft. Leitmotiv für das Engagement ist in der Regel die Überzeugung, dass sich ein christliches Glaubensverständnis nicht nur in einer lebendigen Beziehung zu Gott, sondern auch in der Liebe und im Dienst am Mitmenschen ausdrückt. Ein solcher Dienst ist z. B. ein politisches Engagement.

Richtschnur für das politische Wirken ist die Bibel mit ihren Kernaussagen über Gott und die Welt. Für überzeugte Christen ist es naheliegend, dass sie auch in der Politik ihr Glaubensverständnis zum Ausdruck bringen. Die Bibel enthält einen grossen Reichtum an Aussagen, die sich als zeitlos und verlässlich erwiesen haben. Aus der persönlichen Erfahrung, dass der dreieinige Gott der Bibel dem Leben jedes Einzelnen Sinn und Perspektiven geben kann, besteht auch die Gewissheit, dass dies ebenso für die Gesellschaft gilt. Denn Gottes Wort hat Bestand und ist tragend.

Wo von links bis rechts und von liberal bis konservativ Ratschläge und Rezepte verteilt werden, die sich oft widersprechen und auch immer wieder überholt sind, und Politiker dogmatisch an Parteiprogrammen und Positionen festhalten, gehen EDU-Politiker in die Stille und fragen im Gebet nach Gottes Willen. Für die Mitarbeit und Unterstützung eines Christen, der sich politisch engagieren will, ist deshalb nicht in erster Linie die Zugehörigkeit zur EDU entscheidend, sondern dass er sich in seiner politischen Arbeit in den Dienst Gottes stellen will und sich von ihm inspirieren und leiten lässt. Die Verbundenheit der EDU mit Kirchen und Freikirchen ist deshalb naheliegend. Oft entscheiden sich Christen, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und sich einige Jahre in einer Kirchgemeinde engagiert und bewährt haben, für den Einstieg in die Politik. Denn die nötigen Kompetenzen sind in der Regel mit Gottes Hilfe vorhanden.

Die EDU führt aber auch immer wieder politische Schulungen durch und pflegt unter ihren Politikerinnen und Politikern auf Bundes, Kantons- und Bezirksebene einen regen Meinungsaustausch. Die Jungpartei ist im Aufbau. In einigen Bezirken bestehen auch Lokalparteien. Einen wichtigen Stellenwert haben auch die verschiedenen EDU-Gebetstref­fen. Entschiedene Christen, die für die EDU beten oder sich politisch betätigen wollen, sind in der EDU herzlich willkommen. 

In unserer weitgehend liberalen Gesellschaft schwimmt die EDU mit ihrer biblisch-ethisch motivierten, wertkonservativen Haltung oft gegen den Strom. Dies ist auch nötig. Denn schon Kinder lernen nicht mehr, was Recht und Unrecht ist. Bald jede zweite Ehe wird geschieden. Immer mehr Kinder werden in Krippen und Horten platziert. Auch die Gier im Menschen und die Finanzkrise stürzen unsere Gesellschaft ins Elend. Damit sich der Zustand der Gesellschaft verbessern kann, müssen sich die Menschen verändern. Die Politiker der EDU haben sich beides zum Ziel gemacht.

Kontakt

EDU Bezirk Meilen
c/o Daniel Wolf
Aehrenweg 4
8634 Hombrechtikon

Tel. 078 725 30 01