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Bildung

Der gesellschaftliche Wertewandel und die teils einschneidenden sozialen Veränderungen der letzten Jahrzehnte hinterliessen deutliche Spuren in unserem Bildungssystem. Wir befürworten, dass bei Erziehungsaufgaben wie Kleidungsvorschriften, Umgang mit Mobiltelefonen, Suchtmitteln und Gewalt, sowie die Aufklärung (im Kindergarten und der Unterstufe) wieder vermehrt die Eltern in die Pflicht genommen werden. So können sich unsere Lehrkräfte wieder vermehrt ihrem Kerngeschäft, dem Unterrichten widmen.

Der gesellschaftliche Wertewandel und die teils einschneidenden sozialen Veränderung der letzten Jahrzehnte hinterliessen deutliche Spuren in unserem Bildungssystem. Das Aufgabenprofil von Lehrkräften wurde immer umfassender. Heute sehen sich Lehrpersonen, neben dem schon stark gestiegenen administrativen Aufwand oftmals gezwungen, Aufgaben zu übernehmen, welche eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Eltern des schulpflichtigen Kindes gehören. Allzu oft müssen Lehrer heutzutage Erziehungsaufgaben (Kleidungsvorschriften, Umgang mit Mobiltelefonen und anderen technischen Geräten der Unterhaltungselektronik, Umgang mit Suchtmitteln und Gewalt etc.) übernehmen und können sich deshalb nur noch in ungenügendem Ausmass auf ihr eigentliches Kerngeschäft, das Unterrichten, konzentrieren. Überdies fällt uns auf, dass immer mehr Schüler mangelnde Integrationsfähigkeiten an den Tag legen und mit Erziehungsdefiziten in die Schule eintreten.

Um diesen Missständen entgegenzuwirken, setzen wir uns für die Vermittlung von klaren und einheitlichen Werten ein und wollen den Religionsunterricht beibehalten, respektive wieder einführen. Wir wehren uns gegen einen undifferenzierten, von liberalem Gedankengut geprägten Sexualunterricht der bereits im Kindergarten und an der Unterstufe beginnt. Die Sexual-Erziehung ist primär eine Aufgabe, die im vertrauten Rahmen der Familie stattfinden soll. Gemeinsam mit vielen Lehrkräften, steht die EDU Uster dem hohen Reformtempo und der Bürokratisierung  der Volksschule kritisch gegenüber. Damit Kinder in ihren Begabungen individuell gefördert werden können, unterstützen wir die freie Schulwahl für alle. Wir hoffen, wieder vermehrt motivierte Lehrer und wissbegierige Schüler in den hiesigen Klassenzimmern anzutreffen.

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