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"Leben und Menschenwürde"

Wir verstehen das menschliche Leben als von Gott geschaffene, uns geschenkte Gabe, welche uns zu Obhut, Schutz und Verwaltung anvertraut ist!

 Diese Begriffe stehen im Wertepapier der EDU (www.edu-zh.ch/werte). Damit klar ist, was wir in der EDU unter diesen Worten verstehen, wird darauf verwiesen, dass wir das menschliche Leben als von Gott geschaffene, uns geschenkte Gabe verstehen, welche uns als Eltern und Gesellschaft zu Obhut, Schutz und Verwaltung anvertraut ist. Aus dieser Perspektive ist das menschliche Leben etwas sehr Wertvolles, ein hohes Rechtsgut, dessen Würde und Wert wir auch als Gesellschaft und Staat schützen sollen.

Aber hier happert es in unserem Land bedenklich. Unser Volk sieht menschliches Leben nicht als von Gott geschaffen an, sondern als Zufallsprodukt der Evolution, das man als Besitz betrachtet und damit grundsätzlich machen kann, was man will. Hauptsache es dient gerade den vorherrschenden, meist egoistischen Interessen. Deshalb hat sich in unserer Gesellschaft das PrinMarkus Wäfler (alt Nationalrat)zip durchgesetzt: Wir Menschen können selbst nach unserem Gutdünken entscheiden, welches Leben lebenswert und lebensunwert ist. Darum wird die ungeborene Generation als Freiwild nach Belieben umgebracht und für Todkranke wird das Recht auf unterstützte Selbsttötung verlangt.  Die Argumentation ist genau gleich wie bei der Abtreibung: Damals hiess es, es sei nicht zumutbar, dass jemand z.B. missgebildete Kinder akzeptieren müsse, dass eine vergewaltigte Frau ihr Kind austragen müsse, dass Beschränkungen der individuellen Freiheit durch Elternschaft unzumutbar sei. Heute ist in vielen Kliniken und Arztpraxen die erste Frage an eine Frau mit positivem

Schwangerschaftstest: Wollen sie das Kind? Genau gleich wird es bei der Suizidbeihilfe laufen: Verlangt wird dieses Verfügungsrecht über das eigene Leben und den selbst gewählten Tod vorerst für Todkranke, Schwermütige, Depressive, Lebensmüde. Einmal eingeführt, wird diese Regelung zur staatlich eingerichteten Türe für die „Entsorgung“ von alten, kranken, senilen, depressiven Mitmenschen, welche der Gesellschaft oder ihrem persönlichen Umfeld zur Last fallen. Verwandte und Bekannte werden dann mit sanftem psychischem Druck die betreffenden Personen auf die Möglichkeit der staatlich bewilligten, rechtlich und klinisch sauberen Selbstentsorgung aufmerksam machen. Die Kostenentwicklung im Pflegebereich wird das Seine dazu beitragen.

Aber halt – hatten wir das nicht schon mal erlebt? Ja, vor etwa 70 - 80 Jahren hat die Devise „es gibt lebenswertes- und lebensunwertes Leben“ schon mal Urständ gefeiert! Auch damals auf dem Gottlosen Fundament der Evolutionslehre und mit Stillschweigen einer toleranten Kirche und Christenheit – mit verheerenden Folgen.                       

von Markus Wäfler, alt Nationalrat

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