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EDU und Aufrecht gehen gemeinsam in den Wahlkampf 2027

Die EDU und Aufrecht gehen für die Kantonsrats- und Nationalratswahlen 2027 eine strategische Zusammenarbeit ein.

Heinz Kyburz, Meilen Präsident EDU Kanton Zürich

Im Kantonsrat sollen nebst den drei EDU-Sitzen von Hans Egli, Steinmaur, Thomas Lamprecht, Bassersdorf, und Roger Cadonau, Wetzikon, weitere Sitze erzielt, eine neue bürgerliche Fraktion geschaffen und im Nationalrat der EDU-Sitz von Erich Vontobel in der SVP-Fraktion verteidigt werden.

Bei den Kantonsratswahlen werden die Parteien mit der gemeinsamen Wahlliste «EDU-Aufrecht» antreten. EDU und Aufrecht erreichten bei den letzten Kantonsratswahlen zusammen rund 4 %, was einem Potential von 7 Kantonsräten entspricht. Für die Kantonsratswahlen anfangs April 2027 rechnen die beiden Parteien mit mindestens 5 bis 7 Kantonsratssitzen, was die Schaffung einer eigenen Fraktion mit dem Namen «EDU-Aufrecht» ermöglicht. Diese Fraktion wird sich für wertkonservative und wirtschaftsliberale Anliegen einsetzen und das bürgerliche Lager stärken. Bei den Nationalratswahlen Ende Oktober 2027 werden EDU und Aufrecht eine Listenverbindung eingehen, um den Nationalratssitz, den jetzt Erich Vontobel (EDU, Wolfhausen) innehat, zu sichern.

Die beiden Parteien teilen viele politische Positionen. Sie setzen jedoch ihre eigenen Akzente: Die EDU bringt ihre wertkonservative Ausrichtung mit den Schwerpunkten Ehe und Familie, Lebensschutz, Recht und Ordnung sowie eine verantwortungsvolle Migrationspolitik ein. Aufrecht ergänzt diese mit ihrem klaren Bekenntnis zu Freiheit, Eigenverantwortung, weniger staatlichen Eingriffen sowie einer bürgernahen und unabhängigen Politik. Beide Parteien sind überzeugt, dass sie ihre gemeinsamen Anliegen durch eine koordinierte Zusammenarbeit politisch noch wirksamer vertreten können.

Die EDU politisiert auf der Basis christlicher Werte. Um als kleine Partei im Kantonsrat wie auch im Nationalrat Einfluss nehmen zu können, muss die EDU die Zusammenarbeit mit anderen Parteien suchen. Die Zusammenarbeit mit der SVP hat sich in den vergangenen Jahren als sehr konstruktiv erwiesen und wird auf jeden Fall weitergeführt. Mit einer eigenen Fraktion kann die EDU ihre politischen Zielsetzungen jedoch viel besser umsetzen und wird in der Öffentlichkeit auch wieder stärker wahrgenommen.

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