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Geschlechtsumwandlungen helfen Jugendlichen psychisch nicht

Eine finnische Langzeitstudie, erschienen in der Fachzeitschrift Acta Paediatrica, stellt das weit verbreitete Narrativ infrage, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen die psychische Gesundheit von Jugendlichen verbessern.

Redaktion «Standpunkt»

Die Ergebnisse zeigen das Gegenteil: Nach einem Eingriff nahmen psychische Erkrankungen deutlich zu. Bei jungen Männern mit Transition zur Frau stieg der Anteil psychischer Probleme von 9,8 auf 60,7 %, bei jungen Frauen mit Transition zum Mann von 21,6 auf 54,4 %.

Bereits vor der Behandlung litten 45,7 % der Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie unter psychiatrischen Auffälligkeiten – gegenüber 15 % in der Kontrollgruppe. Die Forscher schlussfolgern, dass schwere psychische Erkrankungen nicht primär auf die Geschlechtsdysphorie zurückzuführen sind und der psychiatrische Behandlungsbedarf nach einer Geschlechtsangleichung nicht abnimmt.

Damit widersprechen die Studienergebnisse gleich zwei zentralen Argumenten der Trans-Bewegung: dass Transitionen psychisches Leid lindern und dass dieses Leid vor allem auf gesellschaftliche Diskriminierung zurückzuführen sei. Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz hätten die Belastungen eigentlich sinken müssen, so die Forscher. Die Studienautoren fordern daher, psychische Erkrankungen unabhängig von der Geschlechtsidentität angemessen zu behandeln.

Quelle: nius.de, 20. April 2026

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