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Freiheit auch im Bildungsbereich

Zur Daseinsberechtigung von Privatschulen

Roger Cadonau, Wetzikon

Eltern tragen die Verantwortung für die Erziehung und Bildung ihrer Kinder. Dazu gehört auch die Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Schule oder welcher Kindergarten zu ihrem Kind und zu den eigenen Überzeugungen passt. Genau deshalb braucht es auch Privatschulen. Die EDU steht für eine vielfältige Bildungslandschaft. Öffentliche Schulen und Privatschulen sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Privatschulen bieten pädagogische Alternativen, setzen eigene Schwerpunkte und fördern damit die Qualität des gesamten Bildungssystems. Deshalb darf der Staat sie nicht mit unnötiger Bürokratie behindern oder gegenüber staatlichen Schulen benachteiligen.

Das gilt für private Primar- und Sekundarschulen ebenso wie für private Kindergärten. Wer Verantwortung übernimmt und Kindern eine gute Bildung vermittelt, verdient Vertrauen statt Misstrauen. Das gilt im Übrigen auch für Homeschooling: Eltern sollen möglichst frei entscheiden können, auf welchem Weg ihre Kinder lernen, sofern die gesetzlichen Bildungsziele erreicht werden.

Zur Bildungsfreiheit gehört auch weltanschauliche Vielfalt. Deshalb braucht es ausdrücklich auch christliche Privatschulen. Eltern, die wünschen, dass ihre Kinder auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und biblischer Werte geprägt und unterrichtet werden, sollen diese Möglichkeit haben. Christliche Schulen haben eine klare Daseinsberechtigung und sind ein wertvoller Teil unserer Bildungslandschaft.
Die EDU sagt klar: Mehr Bildungsfreiheit, weniger staatliche Bevormundung und faire Rahmenbedingungen für Privatschulen! Denn Eltern brauchen echte Wahlmöglichkeiten – und Kinder Schulen, die zu ihnen passen.

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