Medienmitteilung
EDU Bezirk Dietikon mit neuem Vorstand – Klare Positionen zu Prostitution, E-ID und gesellschaftspolitischen Brennpunkten
Dietikon, 14. August 2025 – Die EDU (Eidgenössisch-Demokratische Union) Bezirk Dietikon hat einen neuen Vorstand gewählt und bereits die politische Arbeit aufgenommen. Neuer Präsident ist Jann Flütsch, der früher als reformierter Gemeindepfarrer tätig war und derzeit als Geschäftsführer der EDU Kanton Zürich arbeitet. Als Kassier wurde Jan Leitz gewählt, freischaffender Jurist und stellvertretender Geschäftsführer der kantonalen Partei. Joyce Lopes de Azevedo übernimmt das Sekretariat. Sie ist Journalistin sowie Inhaberin einer Marketingagentur. Als Beisitzer wurde der erfahrene Missionar Nikolaus Johannes Stadler gewählt.

Ziel: Politische Mandate im Bezirk Dietikon
Die EDU ist im Bezirk derzeit nicht in den Behörden vertreten. Dies möchte sie ändern: Bei den nächsten Gemeindeparlamentswahlen 2026 in Dietikon und Schlieren strebt sie je einen Sitz an. Die bisherigen Wahlergebnisse zeigen, dass dieses Ziel durchaus realistisch ist. Die EDU bekennt sich zu einer wertorientierten Politik und möchte im Bezirk eine hörbare christliche Stimme einbringen.
Auch ausserhalb offizieller politischer Gremien engagiert sich die Partei aktiv: Mit Veranstaltungen zu gesellschaftspolitisch brisanten Themen sowie durch Stellungnahmen in Medien und sozialen Netzwerken macht die EDU auf soziale Missstände und Grundsatzfragen aufmerksam.
Eindrücklicher Parteitag zum Thema Prostitution – EDU fordert Nordisches Modell
Am letzten Parteitag vom 12. Juni 2025 stand das Thema Prostitution im Zentrum. Peter Widmer von der Organisation «Heartwings» schilderte in einem bewegenden Vortrag die oft verborgene Realität von Frauen in der Prostitution – auch im Bezirk Dietikon. Viele Betroffene befinden sich in Zwangslagen, häufig unter dem Einfluss von Zuhältern und Menschenhändlern.
Die EDU positioniert sich klar: Die Schweiz braucht das sogenannte Nordische Modell. Dieses bestraft nicht die betroffenen Frauen, sondern den Kauf sexueller Dienstleistungen, bietet pragmatische Ausstiegshilfen und rückt die gesellschaftliche Problematik ins öffentliche
Bewusstsein. «Menschliche Körper sind keine Ware – jeder Mensch hat Würde», so die Kernaussage der EDU in dieser Thematik.
Mehr als Politik: Einsatz für Wahrheit und Werte
Die EDU ist eine Partei, deren Mitglieder sich zu Jesus Christus als ihrem Herrn bekennen. Sie schreckt nicht davor zurück, auch unbequeme, von anderen Parteien oft gemiedene Themen öffentlich zu thematisieren. Dabei steht sie für eine Politik, die sich der Wahrheit verpflichtet sieht – auch wenn sie damit nicht den Applaus der Mehrheit gewinnt.
Zu ihren Kernanliegen gehören:
- Der Schutz des ungeborenen Lebens und der Einsatz für Alternativen zur Abtreibung.
- Die Ablehnung der gesellschaftlichen Normalisierung von Suizid, besonders im Alter.
- Der Kampf gegen zunehmende staatliche Überwachung und digitale Kontrollinstrumente wie die elektronische Identitätskarte (E-ID).
- Die uneingeschränkte Solidarität mit Israel und dessen Existenzrecht.
Aktuell: Klare Haltung gegen die E-ID

Mit Sorge verfolgt die EDU die politische Entwicklung rund um die E-ID, über die am 28. September 2025 abgestimmt wird. Aus Sicht der EDU birgt die E-ID erhebliche Sicherheitsrisiken. Die jüngsten IT-Pannen auf Bundesebene und der Missbrauch von Parlaments
Emailadressen für dubiose Zwecke zeigen: «Daten im Internet sind nie wirklich sicher.»
Zudem stellt sich die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen: Informationen des Bundesrats und Medienberichten zufolge soll die E-ID hauptsächlich für Strafregisterauszüge, Kontoeröffnungen sowie Altersverifizierungen (z. B. für Pornoseiten oder Alkoholkäufe online) verwendet werden. Die EDU fragt sich, ob es wirklich eine staatliche E-ID braucht, um sich für solche Zwecke zu identifizieren. Für die EDU gilt darum: Am 28. September ein NEIN zur E-ID!
Blick auf aktuelle Themen im Bezirk
Im Bezirk Dietikon verfolgt die EDU aufmerksam die Entwicklungen rund um folgende aktuelle Brennpunkte:
- Die Einführung des Stadtbusses in Urdorf
- Die Teilprivatisierung des Bezirksspitals Limmattal
- Eine Häufung von Tramunfällen
- Bildungsthemen wie der Schulbesuch von Oberstufenschülern ohne Deutschkenntnisse.
Dabei stellt sich für die EDU auch eine zentrale gesellschaftliche Frage: Gibt es die «Schweizer Arbeitsmentalität» eigentlich noch? Und wie können wir sicherstellen, dass unsere Jugend eine qualitativ hochwertige, zukunftsorientierte Ausbildung erhält, auf die sie stolz sein kann?
Kontakt & weitere Informationen:
EDU Bezirk Dietikon
bezirk-dietikon@edu-zh.ch, +41 79 630 16 09

