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Schwerwiegende Mängel im Zulassungsverfahren

Eine amerikanische Studie deckt auf, warum die mRNA-Injektionen nie hätten auf den Markt kommen dürfen.

Dr. med. Karin Hirschi, Redaktion «Standpunkt»

38 Seiten in kleinster Schrift, 293 von den Autoren durchgearbeitete Studien und eine Fülle erdrückender Erkenntnisse: Das ist eine US-amerikanische Auswertungsstudie vom Januar 2024 mit dem Titel «COVID-19 mRNA Vaccines: Lessons Learned from the Registrational Trials and Global Vaccination Campaign» * (die COVID-19-mRNA-Impfungen: gewonnene Erkenntnisse aus den Zulassungsverfahren und der weltweiten Impfkampagne).
* 2024 Mead et al. Cureus 16(1): e52876. DOI 10.7759/cureus.52876

Wissenschaftlichen Standards nicht erfüllt

Die sieben in den USA bekannten Autoren zeigen mit grosser Sorgfalt und umfangreichen Quellennachweisen, dass die Zulassungsstudien für den Covid-«Impfstoff» nicht so angelegt waren, dass sie die wesentlichen Fragen hätten beantworten können (Werden Ansteckungen wirklich verhindert? Besteht Schutz vor schweren Verläufen?). Es wurde lediglich geschaut, wie viele geimpfte bzw. nicht geimpfte Versuchspersonen leichte Erkältungssymptome wegen des Coronavirus bekamen. Das waren dann schliesslich nur wenige hundert – viel zu wenige für eine verlässliche Aussage.
Die unerwünschten Wirkungen der mRNA-Präparate wurden nur lückenhaft erfasst und die Studiendauer war zu kurz; viel zu früh wurde zudem die ungeimpfte Vergleichsgruppe aufgelöst. Auch sonst war die Durchführung undurchsichtig. Gegen 400 Teilnehmer «verschwanden» im Lauf der Studie. Warum, blieb unklar: Wollten sie nicht mehr mitmachen? Erkrankten sie oder starben sie gar? Letzteres hätte das Endergebnis stark verändert.

Geschützt zu 95%?

Die Studienresultate wurden irreführend präsentiert, nämlich nur in Form der sogenannten «relativen Wirksamkeit», die 95% betrug. Darunter verstand der Bürger im Normalfall: ich bin 95% geschützt, wenn ich mich impfen lasse. Der tatsächliche Nutzen (die «absolute Wirksamkeit») war aber laut den Zulassungsstudien nur rund 1%, oder anders ausgedrückt: Man musste über 100 Menschen impfen, um (bestenfalls) eine Ansteckung verhindern zu können.

Wie sicher war der Impfstoff?

Alarmsignale, die schon während den Zulassungsstudien auftraten, wurden heruntergespielt. Je mehr Ungereimtheiten nun ans Licht kommen, desto mehr wird auch sichtbar, welch ungeheuerlicher Schaden angerichtet wurde. Die Sache ist noch lange nicht ausgestanden, Langzeitfolgen der Impfung rauben den Betroffenen die Lebensqualität, einige Impfschäden (z.B. Krebs) werden sich erst verzögert zeigen. Seit 2021 haben wir unvermindert eine Übersterblichkeit und einen Geburtenrückgang.

Der Impfstoff, der die (vorläufige) Zulassung erlangte, wurde ganz anders produziert als der Impfstoff, der dann zur Anwendung kam. Dies war ein weiteres, unabschätzbares Sicherheitsrisiko. All dies und noch viel mehr Haarsträubendes zeigen und belegen die sieben Autoren bis ins Detail. Im Rückblick ist es kaum nachvollziehbar, wie die Zulassung durchgeboxt werden konnte, und dass bis heute niemand von den Entscheidungsträgern dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Die amerikanische Studie ist seit bald zwei Jahren veröffentlicht – was haben die Verantwortlichen damit gemacht?

Corona-Aufarbeitung in Politik und Gesellschaft

Dem gewöhnlichen Volk wurden die Impfstoffe als «wirksam und sicher» angepriesen. Sie waren weder das eine noch das andere, immer mehr Studien bringen es ans Licht. Auch ist man uns bis heute die Begründung schuldig, ob die massiven Eingriffe in unsere Grundrechte verhältnismässig waren.

Bis die hohe Politik Corona aufarbeitet, wird es möglicherweise noch lange dauern. Was aber hindert uns als Gesellschaft daran, unseren Teil aufzuarbeiten?
Warum reden wir bis heute nicht offen darüber? Die Spaltung besteht noch immer. Wenn es Regierenden gelingt, einen Teil des Volkes zu Mittätern zu machen (z.B. als Denunzianten oder Mitläufer), werden sich nur wenige getrauen, sich zu wehren, weil sie als «die Bösen» ausgestossen werden. Die meisten werden aus Angst schweigen und mitmachen. Daraus ist es schwierig, wieder herauszukommen.

Dietrich Bonhoeffer hat ein langes Gedicht darüber geschrieben («Nächtliche Stimmen»), in dem er zeigt, wie leicht man in etwas mit hineingezogen wird, das man gar nicht will, und wie schwer der Umgang mit dieser Schuld ist. Es lohnt sich, das Gedicht in der ganzen Länge zu lesen. Es ermöglicht tiefe Einblicke, es ist tröstlich und es zeigt Auswege.
Ich kann aus Platzgründen hier nur wenige Ausschnitte aufführen:

Von Menschen gehetzt und gejagt,
wehrlos gemacht und verklagt
unerträglicher Lasten Träger,
sind wir selbst die Verkläger.

Wir verklagen, die uns ins Unrecht stiessen,
die uns mitschuldig werden liessen…

Doch wenn und jetzt Freiheit und Ehre geraubt,
vor Menschen erheben wir stolz unser Haupt,
und bringt man uns in böses Geschrei,
vor Menschen sprechen wir selbst uns frei.

Nur vor Dir, allen Wesens Ergründer,
vor Dir sind wir Sünder.

Leidensscheu und arm an Taten,
haben wir Dich vor den Menschen verraten.
Wir sahen die Lüge ihr Haupt erheben
und haben der Wahrheit nicht Ehre gegeben…

Herr, nach dieser Zeiten Gährung,
schenk uns Zeiten der Bewährung!
Lass nach so viel Irregehn
uns des Tages Anbruch sehn!

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