Um Zions willen will ich nicht schweigen…
Mittwoch, 1. Juli 2026 20.00 Uhr im Mülisaal, Hegifeldst. 4, 8404 Winterthur, direkt beim Bahnhof Oberwinterthur: ein Abend über Israel, Prophetie, Gottes Treue, geistliche Orientierung und die Hoffnung, dass Gott sein Wort erfüllt.
Michael Schneider, Jerusalem vom Kundschafter zum Botschafter
«Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht stillhalten» – dieses Wort aus Jesaja 62 begleitet mich seit vielen Jahren. Es ist für mich nicht nur ein Bibelvers, sondern ein Auftrag: hinzusehen, wo andere wegsehen. Zu reden, wo viele schweigen. Und Israel nicht zuerst durch die Brille der Nachrichten, sondern im Licht des Wortes Gottes zu betrachten.
Ich lebe in Israel und führe regelmässig Gruppen durch dieses besondere Land – vom See Genezareth bis in die Wüste, von Jerusalem bis zum Toten Meer, an biblische Orte, aber auch an Plätze, die heute selten besucht werden. Dabei geht es mir nie nur um eine Reise oder interessante Eindrücke. Mein Anliegen ist, dass Menschen Israel mit eigenen Augen sehen, Gottes Wort verstehen und verändert zurückkehren.
Mein Motto lautet: vom Kundschafter zum Botschafter. Wer vor Ort sieht, hört und erlebt, was Israel wirklich ist, soll danach nicht schweigen. Er soll in Gemeinde, Hauskreis, Familie und Umfeld ein Botschafter werden – für Gottes Treue, sein Wort und die geistliche Bedeutung Israels.
Am Mittwoch, 1. Juli, möchte ich Israel aus biblischer, prophetischer und aktueller Perspektive beleuchten. Dabei geht es nicht um politische Schlagworte, billige Parolen oder Sensationslust. Es geht um die Frage: Was sagt Gott über Israel, Jerusalem, die Völker – und unsere Zeit?
Israel steht heute wieder weltweit im Zentrum. Kriege, Konflikte, Angst, Unsicherheit, falsche Informationen und widersprüchliche Stimmen prägen das Bild. Viele Menschen sind überfordert. Auch Christen, die Israel lieben, wissen manchmal nicht mehr, wie sie Entwicklungen einordnen sollen. Andere fragen sich, welche geistliche Bedeutung Israel heute noch hat. Genau hier brauchen wir Orientierung – nicht zuerst aus den Schlagzeilen, sondern aus der Bibel. Ich bin überzeugt: Israel ist für Christen kein Nebenthema. Gottes Handeln mit Israel ist ein Schlüssel zum Verständnis seiner Treue. Wenn Gott seinen Bund mit Israel hält, ist das auch für uns ein starkes Zeichen: Gott vergisst seine Verheissungen nicht. Was er zusagt, erfüllt er. Israel ist damit ein lebendiges Zeugnis für Gottes Zuverlässigkeit.
Ich werde auf biblische Prophetie eingehen – auf Texte aus Altem und Neuem Testament, unter anderem aus Hesekiel, Daniel, Sacharja und der Offenbarung. Wir werden sehen, wie aktuell Gottes Wort ist und warum viele Entwicklungen unserer Zeit nicht losgelöst von der Bibel verstanden werden können.
Dabei wird es auch um kommende Ereignisse gehen: um Konflikte, Kriegsgerüchte, Täuschung, falsche Sicherheit, scheinbaren Frieden und die Frage, wie Gott am Ende seine Lösung bringt. Die Bibel zeigt: Vor dem Echten treten Fälschungen auf. Vor wahrem Frieden wird scheinbarer Friede angeboten. Vor wahrer Sicherheit wird falsche Sicherheit versprochen. Bevor der wahre Messias sichtbar wird, nimmt Täuschung zu. Doch Gottes Plan bleibt stärker als jede Lüge.
Trotz aller Ernsthaftigkeit soll dieser Abend nicht von Angst geprägt sein, sondern von Hoffnung. Denn die Bibel spricht nicht nur von Krise, Gericht und Erschütterung, sondern auch von Gottes Treue, seinem Ziel mit Israel und dem wahren Frieden, der nicht aus menschlicher Diplomatie kommt, sondern aus Gottes Eingreifen.
Auch die Geografie Israels wird eine Rolle spielen. Zwei Berge und zwei Täler im Land werden in der biblischen Prophetie noch von grosser Bedeutung sein. Was wie Landschaft aussieht, wird im Licht der Bibel zu einem geistlichen Wegweiser. Israel ist nicht nur ein Ort vergangener Geschichte, sondern ein Land, in dem sich Gottes Geschichte mit der Menschheit verdichtet.
Mein Wunsch ist, dass dieser Abend Menschen neu für Gott, sein Wort und Israel begeistert. Ich wünsche mir, dass wir nicht gleichgültig bleiben, sondern geistlich wach werden, Israel nicht ausblenden, sondern im Licht der Bibel verstehen und neu erkennen: Gott ist noch nicht fertig mit seinem Volk – und auch nicht mit dieser Welt.

